Lesezeichen-Ordner für Firefox-Android

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du beim Firefox Browser für Android Lesezeichen-Ordner anlegst.

Google liefert für sein Betriebssystem Android seinen Web-Browser Chrome als Beigabe mit. Dieser Browser hat aber Nachteile. Er lässt keine Add-ons zu. Daher benutze ich den kostenlosen Firefox-Browser für Android. Mit dem Add-on „Adblock Plus“ kann ich Werbung ausblenden und mit dem Add-on „Smart Referer“ Bezahlschranken für Zeitungen umgehen.

Wenn Du mit dem Firefox für Android aber Lesezeichen erzeugst, wird es schnell unübersichtlich. Dein Firefox Web-Browser für Android lässt es nämlich nicht direkt zu, dass Du Lesezeichen-Ordner anlegst. Dies ist nur über einen Umweg möglich. Du musst die Firefox-Lesezeichen Deines Windows-Rechners mit den Firefox-Lesezeichen Deines Android-Geräts über die Firefox-Cloud sychronisieren. Dann kannst Du mit Hilfe Deines Windows-Rechners die Lesezeichen Deines Android-Geräts editieren und auch Ordner erzeugen. Der Ablauf geht wie folgt:

Klick bei Deinem Firefox für Windows auf: -3 Balken, -Einstellungen, -Sync. Jetzt musst Du Dich nur noch mit Deiner E-Mailadresse anmelden.

Firefox Windows

Klick bei Deinem Firefox für Android auf : -3 Punkte, -Einstellungen, -Sync. Auch hier musst Du Dich mit der gleichen E-Mailadresse anmelden. Nach der Synchronisierung hast Du es geschafft.

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Jetzt siehst Du, nach dem Klicken von „Lesezeichen verwalten“ bei Deinem Firefox für Windows, den neuen Ordner „Mobile Lesezeichen“. Hier kannst Du auf gewohnte Art und Weise neue Ordner erzeugen und Lesezeichen verschieben. Das anschließende Synchronisieren deines Mobil-Gerätes darfst Du nicht vergessen.

Zugegebenermaßen ist der Umweg über Windows umständlich, aber anders kann auf dem Mobilgerät kein Lesezeichen-Ordner generiert werden. Schön wäre es, wenn nach dem nächsten Update des Android-Firefox, das Anlegen von Lesezeichen-Ordnern direkt möglich wäre.

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Ein Gedanke zu „Lesezeichen-Ordner für Firefox-Android“

  1. Bis heute ist das anlegen von Ordnern nicht möglich (2017).
    Es ist ganz klar zu sehen, dass es nicht gewollt ist Ordner anzulegen und man gezwungen wird seine sensibelsten Daten irgendwo natürlich „sicher*hust*) hoch zu laden. Warum? Weil man (natürlich Geheimdienste!) so ein reales Profil der Person hat. Dank Daten frei Haus, weiß man wer es ist! So lässt sich anhand der gespeicherten Webseiten schnell herausfinden, wie die Person geartet ist. Alles schön in einer Datenbank gesammelt, kann man schnell diverse Personengruppen raus filtern. Leute, lernt bitte nachzudenken und meidet JEDE art von CLOUD! Besorgt euch ein NAS-System (zu Hause) und betreibt dort einen SFTP mit Zugangsdaten für ausgesuchte Personen, wenn man schon Daten immer und überall im Internet abrufbar haben möchte, dann sollten die auch vor Ort lagern. Die sogenannten „Experten“ erkennt man daran, dass sie diese goldene Möglichkeit nicht erwähnen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man als Privatperson keine eigenen Festplatten mehr kaufen kann, nur damit alles in der totalüberwachungscloud landet und so die Daten nicht mehr erschwert besorgt werden müssen. Ein perfider Plan der Geheimdienste und Hintermänner, der allerdings zu mindest mir mehr als offensichtlich direkt ins Gesicht springt!

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