Kalkberg: Der Irrsinn geht weiter

Kalkberg 18.3. Bild 1

Blei- und arsenhaltige Stäube wehen über den Kinder- und Jugendbolzplatz am Bischofsacker in Köln-Buchforst.

Kalkberg 18.3.2016 Bild 2

Doch jetzt wird nicht gebolzt. Der Stadtdirektor Kahlen hat zu einer Informationsveranstaltung über den Kalkberg geladen. Trotz vom Kölner Stadtrat angeordneten Baustopp der Hubschrauberstation, hatte der Stadtdirektor die Rodung des gesamten Berges veranlasst. „Dies musste schnell geschehen, wegen der Nistzeit der Vögel“, erklärt er unter dem wütenden Protest der Anwohner.

Der Sachverständige Herr Fröhlich bestätigt: „Der freigelegte, schwarze Dreck, enthält Blei und Arsen. Die chemischen Analysen sind noch nicht vollständig abgeschlossen.“

Prof. Lutz-Heinrich Benner will den Berg abflachen. Er hält eine Sanierung und eine Stabilisierung der Chemiehalde für möglich.

Der Irrsinn geht weiter. Durch die Bauarbeiten der Hubschrauberstation und der Anfahrtsstraße, des Anschütten und anschließenden wieder Abtransportieren der Erdkuppel, ist der ganze Berg in einen labilen Zustand geraten. Die vollständige Rodung und Freilegung der Oberfläche, mit schweren Gerät, erzeugen zusätzliche Probleme und Gesundheitsgefahren. Durch die Hubschrauberstation wurde ein Problem geschaffen, das vorher so nicht bestand. 16 Millionen Euro sind bereits verbrannt.

In dem folgenden Interview nennt der Sprecher der Bürgerinitiative, Boris Sieverts, die Schuldigen des Desasters.

Wann wird die Oberbürgermeisterin, Henriette Reker, den 67 jährigen Sozialdemokraten Kahlen in den verdienten Ruhestand schicken?

Eine Neubesetzung der Position sollte nicht nach Parteibuch, sondern nach Qualifikation und Leistung erfolgen!

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