Abbrucharbeiten am Rudolfplatz

13. August 2017:

Heute, am heiligen Sonntag, ruhen die Abrissarbeiten am Rudolfplatz.

Von meinem Lieblings-Starbucks ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Von der Glasbrücke der Ehrengarde sind nur noch die Stahlträger  vorhanden.

Mit einem mulmigen Gefühl unterschreite ich das, vom Starbucks zur Hahnentorburg führende, Baustahl-Gehänge.

Morgen werden die Abbrucharbeiter, des Erfstädter Unternehmens Rhiem & Sohn, ihr Werk fortsetzen. Der Stadtbahn-, Bus-, Auto- und Fußgängerverkehr soll weiterhin zwischen dem Starbucks und der Hahnentorburg verlaufen.

12. September 2017:

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Abrissarbeiter die Stahlträger demontiert.

Nur noch eine Restbebauung an der Torburg zeugt von früheren städtebaulichen Verbrechen.

Nach aktueller Planung soll der Gebäuderiegel am Ring erhalten bleiben. Der südliche Gebäudeteil ist jedoch bereits entmietet.

Er hat unter den Abrissarbeiten gelitten und wird im Moment notdürftig repariert.

Laut Homepage der Hamburger „Momenie Gruppe“ soll es in drei Jahren hier so aussehen.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.