Linie 17 Richtung Rodenkirchen

Stadbahnlinie 17

Heute eröffneten die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ein weiteres Teilstück der Nord-Süd-Stadtbahn.

Eine steile Rolltreppe bringt mich, über das Zwischendeck der Linie 3 und 4, zu der U-Bahnhaltestelle Severinstraße. An einem KVB Stand hat sich eine lange Menschen-Schlange gebildet. Eine uniformierte KVB Mitarbeiterin verschenkt Kölschgläser und Prospekte. Ich betrete den Bahnsteig der neuen Linie 17. Schon beginnt die Fahrt in Richtung Rodenkirchen. Nach drei weiteren, neuen U-Bahnstationen erblicke ich, wenige Minuten später, das Tageslicht. Die Bahn überquert die Rheinuferstraße und befährt ab hier das Gleis der Linie 16. An der Haltestelle Schönhauser Straße steige ich aus.

Severinskirchplatz

Zum Severinskirchplatz gehe ich zu Fuß zurück. Eine Bühne ist aufgebaut. Bei Kölschen Tönen und im strömenden Regen feiern die KVB und die Geschäftsleute des Severinsviertel ein großes Bürgerfest. Die Geschäfte sind geöffnet, und die Severinstraße ist heute für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Die offizielle Eröffnung der Linie 17 fand bereits gestern statt. Rund 450 geladene Gäste nahmen an der Feierstunde in der U-Bahn-Station Chlodwigplatz teil.

Die Fertigstellung der gesamten Nord-Süd-Stadtbahn war für 2011 geplant. Durch den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln und der benachbarten Häuser, in denen zwei junge Menschen starben, ist die Inbetriebnahme der gesamten Strecke unklar. Die Beweissicherung durch die Staatsanwaltschaft Köln ist noch nicht abgeschlossen.

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